Schmerzfreie Diagnostik

Der falsche Biss und seine Folgen

Früherkennung mit dem DIR®-System

Wussten Sie, dass jahrelange Beschwerden wie

  • Kopfschmerzen und Migräne,
  • Rückenschmerzen,
  • Hüftschmerzen,
  • Schwindel,
  • Schlafstörungen oder auch
  • Ohrgeräusche (Tinnitus)

von Ihrem Kiefer kommen können?

Die Ursachen von Funktionsstörungen des Kauorgans sind vielfältig. Der Mensch kann mit einem Kaudruck von über 800 N/cm² zubeißen – stärker als ein Wolf. Zugleich jedoch registrieren die Kiefergelenke empfindlich kleinste Abweichungen: Beim Kieferschluss genügen Unebenheiten von wenigen Mikrometern, um Ihre Kiefergelenke aus der Balance zu bringen. Laut medizinischen Studien leiden bis zu 10 Prozent aller Menschen an einer Fehlfunktion zwischen Ober- und Unterkiefer, die als craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnet wird. Der Begriff CMD kommt von „Cranium“ (Schädel), „Mandibula“ (Unterkiefer) und „Dysfunktion“ (Fehlfunktion). Lesen Sie mehr zur CMD in unserem Patienten-Informations-System.

„Wenn Ober- und Unterkiefer beim Zubeißen nicht punktgenau zueinander finden, spricht man von einem falschen Biss“, erklärt Zahnarzt Dr. Thomas Perkuhn und fügt hinzu: „Dieser falsche Biss kann durch (angeborene) Kieferfehlstellungen ausgelöst werden. Häufig sind aber auch schiefe oder fehlende Zähne sowie schlecht sitzender Zahnersatz für Funktionsstörungen des Kauorgans verantwortlich. Ebenso kann Stress, den Sie zum Beispiel nachts durch Zähneknirschen „abarbeiten“ zu Fehlbelastungen im Zusammenspiel von Zähnen, Kiefergelenken und Kiefermuskulatur führen. Gerät die Bisslage aus der Balance, beginnt Ihre Kaumuskulatur gegen den falschen Biss anzuarbeiten. Es kommt zu Verspannungen, zum Beispiel im Nacken- und Rückenbereich, weil deren Muskeln mit der Kiefermuskulatur verknüpft sind. Um chronische und schädigende Auswirkungen auf andere Körperbereiche und Organe zu vermeiden, ist es wichtig, mögliche Störungen bereits früh zu erkennen, bevor sie Schäden bei Ihnen anrichten“.

Schmerzfreie Diagnostik und Behandlung mit dem DIR® System

Damit ein falscher Biss nicht unentdeckt bleibt, setzt Dr. Perkuhn schon beim leisesten Verdacht auf Funktionsstörungen zunächst die manuelle Funktionsdiagnostik und in der Folge ggf. die computergesteuerte Kiefergelenksanalyse mit dem DIR®- System ( = Dynamics and Intraoral Registration) ein. Damit überprüft er Ihre Zähne, Kiefergelenke und Muskelgruppen schnell und schmerzfrei. Ein Hightech-Sensor registriert jede Bewegung Ihrer Kiefergelenke und zeichnet sie auf. Die Signale werden umgewandelt und in ein rechnergestütztes System übertragen. Ihr falscher Biss und sogar Verspannungen Ihrer Kaumuskulatur sind nach wenigen Sekunden auf dem Bildschirm sichtbar.

Die Ergebnisse der Kiefergelenksanalyse bilden die Basis für den Therapieplan, den Dr. Perkuhn mit Ihnen gemeinsam erarbeitet und umsetzt, wenn nötig in Zusammenarbeit mit spezialisierten Kieferorthopäden und Physiotherapeuten.

Eine kleine Schiene für den optimalen Biss

„Mit dem DIR®- System können wir nicht nur Ihre Funktionsstörung feststellen, sondern auch genau berechnen, wie Ihre Kiefergelenke stehen müssen, um die Muskulatur zu entspannen und Ihre Beschwerden zu lindern“, erläutert Dr. Thomas Perkuhn, zertifizierter Spezialist für die digitale Vermessung der Kiefergelenke mit dem DIR®- System. „Um Ihre verschobene Bisslage zu korrigieren, fertigen wir anhand der exakten Messdaten eine kleine herausnehmbare, maßgeschneiderte Schiene an, die Sie über mehrere Monate, tragen. Sie ist ein Präzisionsinstrument zur wirksamen Korrektur Ihrer gesamten Kiefer- und Biss-Situation. Die DIR®- Schiene sorgt dafür, dass sich das gestörte Gleichgewicht zwischen Ihren Zähnen, Muskeln und dem Kiefergelenk harmonisiert und Ihr Kiefer wieder in die optimale Position gebracht wird. Konsequenz und Disziplin beim Tragen der Schiene zahlen sich aus: Kopfschmerzen, Kieferknacken und schmerzhafte Verspannungen gehen zurück und verschwinden“.

Gerne berät Sie Dr. Perkuhn zum DIR®- Verfahren, wenn Sie Kiefergelenksbeschwerden plagen. Gerade auch, wenn Sie häufig unter Migräne, Tinnitus oder Schwindel leiden, sollten Sie daran denken, dass diese Beschwerden mit Ihren Zähnen zu tun haben können. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.


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